Einträge von: IfGbsG

Nicht nur bei denen, die bequem sind: Betroffenensolidarität

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  In den letzten Tagen hat sich Hurrikan-artig eine Diskussion um Mithu Sanyals Vorschlag, „Erlebende“ als neues Wort für Betroffene von sexueller Gewalt einzuführen, den Widerstand dagegen in Form eines Offenen Briefes der Störenfriedas und die Hetze gegen sie durch eine rechte, hoch frequentierte Facebook-Seite hochgeschraubt. Einige von unserer Initiative haben den Brief der Störenfriedas … Weiter »

Die Rachsucht der Justiz

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Mit der Verurteilung Claudia D.s hat das Oberlandesgericht Frankfurt die patriarchale Ordnung wiederhergestellt Vor zwei Tagen, am 28. 9. 2016, wurde vor dem Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt Recht gebeugt, um zu dem Ziel zu kommen, das der Senat in dem Berufungsprozess Jörg Kachelmann versus Claudia D. offenbar von Anfang an anstrebte: eine Verurteilung Claudia D.s. Von … Weiter »

Im Zweifel sind wir alle Freiwild

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Die Verurteilung Gina Lisa Lohfinks hat Signalwirkung für Betroffene wie Sexualgewalttäter Gestern, den 22. August 2015 ist Gina Lisa Lohfink wegen einer angeblichen Falschbeschuldigung zu einer Strafzahlung von 20.000 € verurteilt worden. Dieses Urteil ist in seiner offensichtlichen Ungerechtigkeit ein Schock. Allein die Vermutung Lohfinks, ihr könnten KO-Tropfen verabreicht worden sein, reichte Staatsanwältin und Richterin, … Weiter »

Initiative braucht Unterstützung

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Nach nun rund vier Jahren ehrenamtlicher Arbeit unserer kleinen aber sehr engagierten Gruppe, möchten wir kurz Bilanz ziehen. Wir haben: als über die Jahre Einzigen konsequent den Kachelmann-Prozess in Frankfurt beobachtet und gegen die Kachelmann’schen Polemiken („Opfer-Abo“ etc.) protestiert, das Wort „Opfer-Industrie“, alternativ „Opfer-Abo“, als Unwort des Jahres vorgeschlagen – „Opfer-Abo“ ist’s geworden, wofür die sprachkritische Jury aus Darmstadt auch viel Häme aus … Weiter »

Über den Unterschied zwischen Distanzierung und Diffamierung

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Feminismus Faust Symbol

Dies ist ein gemeinsames Statement der Berliner Organisations-Gruppe für die Solidaritäts-Demo für Gina-Lisa Lohfink und der dazu aufrufenden Initiative für Gerechtigkeit bei sexueller Gewalt (IfGbsG). Zur Entstehungsgeschichte und Formierung des Organisationsbündnisses Die in Rhein-Main ansässige IfGbsG versuchte Anfang Juni, nachdem der erste Prozesstag Gina Lisa Lohfinks mit einem Zusammenbruch von ihr endete, ihnen bekannte Berlinerinnen … Weiter »

Es war mehr als eine Soli-Kundgebung

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  Am Montag ist in Berlin etwas Großes geschehen. Das, was in Berlin stattfand, war mehr als eine Solidaritätskundgebung für Gina Lisa Lohfink. Wir möchten uns bei allen, die dort waren und dazu beigetragen haben, bedanken. Das, was ihr gemacht habt, schwingt weit über Berlin hinaus. Öffentlicher Raum der gegenseitigen Unterstützung Nachdem am Morgen das … Weiter »

Press release: No means no, only yes means yes

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German law must protect a woman or person’s right to sexual self‑determination Gina-Lisa Lohfink, a German model and celebrity, is standing trial in Berlin for alleged false accusation of rape. In 2012, she reported having been raped. The alleged perpetrators took a video of their actions and published it on several porn sites. The alleged … Weiter »

Presseerklärung: Nein heißt Nein, nur Ja heißt Ja!

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Unterstützung für Gina Lisa Lohfink – sexuelle Selbstbestimmung muss justiziell und gesellschaftlich endlich geschützt werden Gina-Lisa Lohfink steht seit dem 1. Juni  wegen angeblicher Falschbeschuldigung als Angeklagte in Berlin Tiergarten vor dem Amtsgericht. Sie hatte im Jahr 2012 eine Vergewaltigung angezeigt, die die mutmaßlichen Täter ohne ihr Einverständnis auf Film aufnahmen und öffentlich verbreiteten. Später … Weiter »

„Ich bin hier immer noch der Chef im Ring“

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Wie ein mögliches Vergewaltigungsopfer zur Schuldigen gemacht wird Am 20.1.2016 beobachteten wir den ersten Prozesstag des Schadensersatzprozesses von Jörg Kachelmann gegen Claudia D. Sie hatte ihn 2010 wegen Vergewaltigung angeklagt, und er wurde schließlich nach dem Prinzip „im Zweifel für den Angeklagten“ freigesprochen (Nur 8,4% aller Anzeigen wegen Vergewaltigung enden überhaupt in einer Verurteilung). Nun … Weiter »

Gegen Täter-Opfer-Umkehr – Für Solidarität mit allen Betroffenen von sexueller Gewalt

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Während derzeit eine Reform des §177 in Gang gebracht wird, schaffen Gerichte Fakten ganz anderer Art. Das Vergewaltigungsrecht, ungestraft vergewaltigen zu dürfen (nur 8,4% aller Anzeigen wegen Vergewaltigung führen zu einer Verurteilung), wird inzwischen von der Justiz noch eine Stufe weiter getrieben: Betroffene, die anzeigen, müssen nun sogar mit einer Strafe rechnen. So soll Gina-Lisa … Weiter »