Mutmaßliche Vergewaltigung einer Dauercamperin

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Die Kreispolizeibehörde Viersen berichtet von einer mutmaßlichen Vergewaltigung auf einem Campingplatz in Niederkrüchten – Brempt.

Die Tat soll sich in den frühen Morgenstunden des Ostersonntags, dem 31.03.2013,  ereignet haben.
Beim Tatverdächtigen handelt es sich um einen 54-jährigen Mann, der Dauercamper der Anlage ist. Genau wie die 74-jährigen Frau, die sich des Abends über in seinem Wohnwagen aufhielt. Der Beschuldigte sei plötzlich körperlich übergriffig geworden. Nachdem die Frau gegen 3:20 Täter entkam rief sie die Polizei. Im Krankenhaus wurde sie ärztlich untersucht.
Der Tatverdächtigte machte bislang keine Aussagen zur Tat und  soll am Ostermontag dem Haftrichter vorgeführt werden.

Bei Rückfragen: 65857-logo-pressemitteilung-kreispolizeibehoerde-viersen
Kreispolizeibehörde Viersen
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E-Mail: pressestelle.viersen@polizei.nrw.de

Kommentar:

Obwohl sich Vergewaltigungen übermäßig zwischen bekannten Personen ereignen1, finden sich in der Presse eher die Ausnahmen. Also die Fälle, in denen die Taten durch fremde Personen begangen wurden. So wird aber ein verzerrtes Bild der Wirklichkeit projiziert und dementsprechend das übergroße Misstrauen gegen Betroffene sexueller Gewalt genährt.
Dieses Verbrechen widerlegt zudem einen weiteren Mythos: Viele glauben, die Gefahr einer Vergewaltigung beträfe eigentlich nur junge, meist noch nicht erwachsene Menschen. Auch deshalb lässt sich hier nur wiederholen: Sexuelle Gewalt geht alle an

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1Die Kriminalstatistik der Polizei Frankfurt ordnete in 2012 gar ca. 80 % der sexuellen Gewaltdelikte den Beziehungstaten zu.

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